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Meine Arbeitsweise

Das Fundament meiner Arbeit ist die sogenannte AFS-Methode. Dieses Konzept beinhaltet, dass einerseits die Bereiche der Förderung (siehe unten) vorgegeben sind, andererseits eine Offenheit gegenüber bewährten Ansätzen, welche Menschen mit Schreib-, Lese- oder Rechenproblemen helfen, besteht. Das bedeutet, dass ich mich bei meiner Arbeit nicht auf ein Programm (z.B. Rechtschreibförderung nach Reuter-Liehr, Marburger Rechtschreibtraining, Jenaer Lese- und Rechtschreibtraining, usw.) festlege, denn legasthene Menschen sind mit ihren Stärken und Schwächen sehr unterschiedlich. Um den Ansprüchen qualifizierter und individueller Legasthenieförderung gerecht zu werden, erfolgt die Auswahl des passenden Materials stets bedarfsorientiert.

A – steht für Aufmerksamkeit
Von differenter Aufmerksamkeit spricht man, wenn die Gedanken und das Handeln nicht im Einklang stehen. Dies hat zur Folge, dass eine Person z.B. im Umgang mit Buchstaben oder Zahlen nicht das leisten kann, was von ihr erwartet wird. Logischerweise ist das Zusammenführen der Gedanken und das gleichzeitige Handeln oberstes Ziel.
F – steht für Funktion
Die Funktionen, Sinneswahrnehmungen, auch Teilleistungen genannt, sind bei manchen Menschen different. Das bedeutet, dass sie eine andere Wahrnehmung und teilweise auch sehr schnelle Gedankengänge besitzen, welche sie am richtigen Schreiben, Lesen oder Rechnen hindern. Wichtig ist es, zunächst herauszufinden, welche Sinneswahrnehmungen different sind, um diese schließlich zu trainieren und dadurch die Voraussetzungen für das Lernen zu verbessern.
S – steht für Symptom
Das Symptomtraining ist das Arbeiten an den Fehlern. Auch Menschen mit differenter Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen erlernen das Schreiben, Lesen und Rechnen durch Üben. Das Lernen sollte jedoch langsam, stetig und mit allen Sinnen erfolgen und mit der Steigerung der Aufmerksamkeit und der Schärfung der Sinneswahrnehmungen einhergehen.